Steuereinnahmen hinken hinterher
Etatloch von 15 Milliarden Euro befürchtet

Die Steuereinnahmen hinken den Erwartungen hinterher. Sie sind auch im August gegenüber dem Vorjahresmonat nicht gestiegen.

HB DÜSSELDORF. Vielmehr verharrten die Einnahmen der Gebietskörperschaften (ohne Gemeindesteuern) nach Informationen des Handelsblatts exakt auf dem Niveau des Jahres 2001. In den ersten acht Monaten waren die Einnahmen damit um 3,9% geringer als im Vorjahreszeitraum. Noch im Mai hatte die Steuerschätzung ein Einnahmeplus von 2,1% für das Gesamtjahr vorhergesagt.

Steuerschätzer sehen nun bei der Einnahmeprognose im November für das Gesamtjahr 2002 einen Korrekturbedarf von bis zu 15 Milliarden Euro. Damit gilt es als nahezu ausgeschlossen, dass die Defizitquote 2002 unter der im EU-Stabilitätspakt festgeschriebenen Grenze von 3% bleiben wird - Bundesfinanzminister Hans Eichel hatte diese Woche eine Quote von 2,9% nach Brüssel gemeldet. Dies wurde in den Kreisen als "politische Zahl" gewertet.

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