Steuerreform ist Schritt in die richtige Richtung
Deutschland hinkt Euro-Zone hinterher

Die Weltwirtschaft hat unterdessen seiner Einschätzung nach die Talsohle zumindest erreicht, vielleicht sogar schon durchschritten. "Dies gilt auch für den Euro-Raum."

Reuters FRANKFURT. "Aus deutscher Sicht stellt sich die konjunkturelle Entwicklung nicht ganz so günstig dar wie in manchen anderen Ländern. Innerhalb des Euro-Raums hinkt Deutschland wirtschaftlich hinterher", schrieb Welteke im Vorwort zu dem am Dienstag in Frankfurt veröffentlichten Geschäftsbericht 2001 der Bundesbank. Die Weltwirtschaft hat unterdessen seiner Einschätzung nach die Talsohle zumindest erreicht, vielleicht sogar schon durchschritten. "Dies gilt auch für den Euro-Raum."

Den Blick auf Deutschland gerichtet hob Welteke die Renten- und die Steuerreform zwar als Schritte in die richtige Richtung hervor, mahnte aber angesichts eines schwachen wirtschaftlichen Wachstums und einer steigenden Arbeitslosigkeit zu weiteren Strukturreformen. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) war 2001 nur um 0,6 % gewachsen nach einer Zunahme um 3,0 % im Jahr 2000. Für die öffentlichen Haushalte hier zu Lande machte Welteke einen noch erheblichen Bedarf zur Konsolidierung aus, um finanzpolitisch zugesagte Ziele erreichen zu können. Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) hatte Anfang des Jahres einen ausgeglichenen Öffentlichen Haushalt für das Jahr 2004 in Aussicht gestellt.

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