Steuersenkungen und Steuererleichterungen
Bulgariens Premier kündigt Reformprogramm für Wirtschaft an

Der neue bulgarische Ministerpräsident Simeon Sakskoburggotski hat eine Reihe von drastischen Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft und einer Verbesserung des Lebensstandards angekündigt.

vwd/afp SOFIA. In seiner ersten Rundfunkansprache seit seinem Amtsantritt am 24. Juli kündigte der ehemalige bulgarische König noch für Oktober eine 17-prozentige Erhöhung der Mindestlöhne, Steuersenkungen für alle sowie Steuererleichterungen für Investoren an. Ab Oktober soll zudem die Zahl der Staatsbediensteten um zehn Prozent gekürzt werden.

Gleichzeitig sollen jedoch die nach seinen Worten künstlich niedrig gehaltenen Preise für Strom und Heizung steigen. Für Januar sind weitere Schritte vorgesehen, unter anderem eine Verdoppelung des Kindergelds.

Der frühere Monarch war im April nach Jahrzehnten im Exil in seine Heimat zurückgekehrt. Bei der Wahl am 17. Juni hatte seine neu gegründete Partei, die Nationale Bewegung Simeon II., aus dem Stand die Hälfte aller 240 Sitze im Parlament errungen. Seiner Koalitionsregierung hatte er eine Frist von 800 Tagen gesetzt, um die Lebensbedingungen in Bulgarien spürbar zu verbessern und die marode Wirtschaft zu reformieren.

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