„Steuerzahler-Gedenktag“
Bund der Steuerzahler fordert Entlastung

Anlässlich des "Steuerzahler-Gedenktags 2002" kritisierte Präsident Karl Heinz Däke, dass durchschnittlich 56 Prozent des Einkommens durch Steuern und Abgaben an den Staat fließen.

ddp BERLIN. Der Bund der Steuerzahler fordert erneut eine drastische Senkung der Steuer- und Abgabenlast der Bürger. Die enorme Belastung "schwächt das Wachstum" und "verhindert die Schaffung neuer Arbeitsplätze", sagte Däke. Auch die Steuerreform 2000 habe keine "nachhaltige Rückführung der Belastung" gebracht, kritisierte Däke weiter. Nach einem Rückgang um 2,1 Prozentpunkte im Jahr 2001 sei die Einkommensbelastung in diesem Jahr wieder um 1,1 Prozent gestiegen. bis 2004 werde sie voraussichtlich um weitere 0, 4 Prozent zunehmen.

Erst ab 9.36 Uhr am Dienstag morgen können die Steuerzahler nach Angaben der Organisation ihr Jahreseinkommen behalten, nachdem sie bis zu diesem Tag - rein rechnerisch - ihr Einkommen an den Staat abtreten mussten. Der Steuerzahler-Gedenktag basiert auf der so genannten "Einkommensbelastungsquote", die das Karl-Bräuer-Institut des Steuerzahlerbundes entwickelt hat. Die Quote wird durch das Verhältnis zwischen Steuern und Abgaben auf der einen und dem Volkseinkommen auf der anderen Seite berechnet. Die Quote gibt an, wie viel Prozent des Volkseinkommens über Steuern und Angaben an den Staat fließen. Der Bund der Steuerzahler ermittelt die Quote seit drei Jahren und hat sie bis auf das Jahr 1960 zurückgerechnet.

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