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Steuerzahlerbund: Politiker verpulvern Millionen für Werbung

Der Bund der Steuerzahler hat die Regierungen in Bund und Ländern aufgefordert, alle Informationskampagnen zu streichen. „Diese Verschwendung von Mill. Euro ist nicht zeitgemäß“, sagte Steuerzahlerbund-Präsident Karl Heinz Däke der „Schweriner Volkszeitung“.

dpa BERLIN. Der Bund der Steuerzahler hat die Regierungen in Bund und Ländern aufgefordert, alle Informationskampagnen zu streichen. "Diese Verschwendung von Mill. Euro ist nicht zeitgemäß", sagte Steuerzahlerbund-Präsident Karl Heinz Däke der "Schweriner Volkszeitung".

Die Ausgaben der Ministerien für Eigenwerbung hätten in den vergangenen Jahren besorgniserregende Ausmaße angenommen. Als Beispiele nannte Däke das Kinderspiel "Kater Krümels Bauernhof", für das das Bundesverbraucherministerium 1,75 Mill. Euro ausgegeben habe.

Das Spiel, das über die Herkunft von Nahrungsmitteln aufklären soll, werde von Kindern aber nicht angenommen, sagte Däke. Übergroße Plakate mit dem Kopf von Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) bezeichnete Däke als "pure Verschwendung von Steuergeldern".

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