Steve Jobs krempelt Musikbranche um
Apple greift nach Universal Music

Der US-Computerhersteller Apple verhandelt nach Angaben verhandlungsnaher Kreise mit dem hoch verschuldeten französisch-amerikanischen Medienkonzern Vivendi Universal über einen Kauf der Musiksparte des Unternehmens, Universal Music Group.

Reuters LOS ANGELES. Aus den Kreisen verlautete am Freitag nichts über den Wert der Transaktion. Nach Ansicht einiger Analysten könnte der Verkauf des weltgrößten Musikunternehmens bis zu sechs Milliarden Dollar einbringen. Im Fall eines Verkaufs an Apple würde der Ölmilliardär Marvin Davis sein Angebot für die US-Unterhaltungssparte Vivendi Universal Entertainment den Kreisen zufolge nicht aufrechterhalten.

Apple kommentierte den Bericht nicht. Zuvor hatte die Zeitung "Los Angeles Times" berichtet, der PC-Hersteller könnte Vivendi Ende April ein formales Angebot für Universal Music in Höhe von fünf bis sechs Milliarden Dollar unterbreiten.

"Das Angebot von Davis galt von Anfang an immer für alle Unterhaltungsbereiche, und die Musiksparte ist dabei wesentlich", hieß es in den Kreisen. "Ohne sie macht die Transaktion keinen Sinn." Davis hatte Vivendi 15 Milliarden Dollar für die Unterhaltungssparte angeboten. "Wenn dies (der Verkauf an Apple) geschehen würde oder wenn Vivendi sich dazu entscheiden würde, die Musikgruppe zu behalten, würde das Angebot von Davis zurückgezogen", hieß es in den Kreisen.

Vivendi bemüht sich längerem, durch den Verkauf von Vermögenswerten seine Schulden zu reduzieren, um das Vertrauen der Investoren zurück zu gewinnen.

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