Stichwahl in Rumänien entscheidet, wer Präsident wird
Ex-Kommunist Illiescu liegt in Rumänien vorn

dpa BUKAREST. Der Ex-Kommunist Ion Iliescu hat bei der rumänischen Präsidentenwahl vom Sonntag die meisten Stimmen bekommen. Er wird bei einer Stichwahl am 10. Dezember gegen den Ultra- Nationalisten Corneliu Vadim Tudor antreten, der als Zweitstärkster aus der Wahl hervorging.

Danach hat Iliescu 36,5 % der Stimmen und Tudor 29 % gewonnen. Die Hochrechnungen bestätigen damit Wählerbefragungen vom Sonntagabend. Im Laufe des Montags wurden weitere Hochrechnungen erwartet. Das amtliche Endergebnis wird voraussichtlich nicht vor Dienstag vorliegen.

Ergebnisse bei Parlamentswahl ähnlich

Ähnliche Kräfteverhältnisse wie bei der Präsidentenwahl hat es auch bei den Parlamentswahlen gegeben, die gleichzeitig stattfanden. Iliescus Partei der Sozialen Demokratie (PDSR) liegt demnach im Senat und im Abgeordnetenhaus mit 37 bis 37,9 % vorn, gefolgt von Tudors Partei Romania Mare (Großrumänien) auf Platz zwei mit 20 bzw. 21,3 %.

Die Christdemokraten, die seit 1996 die Ministerpräsidenten gestellt hatten, erreichten mit ihrem Bündnis CDR 2000 nur 5,3 und 4,9 %. Sie dürften mit diesem Ergebnis sogar den Einzug ins Parlament verfehlen.

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