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Stichwort: Argentinien-Krise

Der argentinische Staat hatte sich bereits Anfang des Jahres gegenüber seinen privaten Gläubigern für zahlungsunfähig erklärt.

Wegen einer anhaltenden Finanzkrise in dem südamerikanischen Land war der Schuldendienst für die Auslandsanleihen eingestellt worden. In der vergangenen Woche hat Argentinien nun auch fällige Kredite an die Weltbank nicht gezahlt. Die Weltbank bestätigte, sie habe von Argentinien statt der fälligen 805 Mill. $ nur 79,2 Mill. $ erhalten. Zurzeit verhandelt das Land mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) über weitere Hilfen. Argentiniens Präsident Eduardo Duhalde sagte dazu: "Argentinien setzt die Verhandlungen fort" und werde zu seinen Verpflichtungen stehen, wenn das Abkommen mit dem IWF abgesegnet werde.

Auch von Seiten des IWF hieß es zuletzt, dass zwar"gewisse Fortschritte" erzielt worden seien, doch seien noch einige Fragen offen. Außerdem will der IWF dem Land eine kleine Atempause gewähren. Die Frist für die Rückzahlung eines Kredits über 140 Mill. $, die am 22. November abläuft, soll verlängert werden. rp

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