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Stichwort Bauförderung

Es gibt Vermögensberater, die schwören auf das eigene Haus als Altersvorsorge. Wichtig dabei: Beim Übergang ins Rentenalter sollte es schuldenfrei sein. Mit Eigenheimzulage und Baukindergeld hilft der Staat ein wenig nach. Verglichen mit anderen staatlichen Förderungen sind die Einkommensgrenzen dafür großzügig bemessen. Gefördert werden Bau-, Ausbau- und Anschaffungskosten für selbst genutzte Immobilien, und zwar im Jahr der Fertigstellung oder Anschaffung und in den folgenden sieben Jahren.
Die Eigenheimzulage beträgt für Neubauten jährlich fünf Prozent der Herstellungs- bzw. Anschaffungskosten, höchstens 5 000 DM. Ausbauten und den Erwerb von Altbauten (nach Ablauf des zweiten auf die Fertigstellung folgenden Jahres) werden mit 2,5 Prozent, maximal 2 500 DM, gefördert. Zusätzlich gibt es je Kind 1 500 DM Baukindergeld. Die Gesamtförderung aus Eigenheimzulage und Baukindergeld darf die Hälfte der Bau-, Ausbau- oder Anschaffungskosten nicht übersteigen. Darüber hinaus wird mit 400 DM Öko-Zulage im Jahr belohnt, wer ein Niedrigenergiehaus baut. Rüstet er es mit Energie sparenden Technologien aus, etwa einer Solaranlage oder einer Wärmepumpe, ist dies dem Staat zusätzlich bis zu 500 DM jährlich wert. Diese Förderung steht auch demjenigen zu, der einen Altbau nachrüstet. Die Maßnahmen müssen im Jahr 2002 abgeschlossen werden. Wer die geförderte Immobilie nicht während des gesamten Förderungszeitraums selbst bewohnen kann, darf die Restförderung auf seine nächste selbst genutzte Immobilie übertragen. Förderanträge sind beim Finanzamt zu stellen.

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