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Stichwort: Content Syndication

dpa HAMBURG. Ein Syndikat war einst die Verkaufsorganisation eines Zusammenschlusses von Unternehmen - und so funktioniert auch das "Content Syndication" im Multimediazeitalter. Gegenwärtig sind im Internet etwa eine Milliarde Websites abrufbar. Ihre Zahl nimmt stark zu. Um sich von anderen abzuheben, muss eine Internetfirma auf ihrer Website möglichst attraktive Inhalte anbieten. Ein Makler kann ihm dabei helfen, neue Inhalte zu beziehen: der "Content Syndicator".

Der "Content Syndicator" bündelt übersichtlich die Angebote von "Inhalten", also zum Beispiel Bildern und Filmen, Nachrichten aus Sport, Politik und Klatsch, Grafiken, Börsenkursen oder Musik. Außerdem übermittelt er die digitalisierten Inhalte. Damit schafft er den Inhalteanbietern ein breiteres Absatzgebiet und den Websites neue Angebote.

Der Weltmarkt für "Content Syndication" befindet sich derzeit im Aufbau. In Folge der zunehmenden Nutzung des Internets ist abzusehen, dass der Bedarf an qualitativ hochwertigen digitalen Inhalten stetig steigen wird. Nicht nur die kommerziellen Websites, sondern auch die Intranets vieler Unternehmen sind auf die Beschaffung von Inhalten und deren Aktualisierung durch "Content Broker" angewiesen.

In den USA haben sich unabhängige Inhalte-Makler bereits etabliert. In Europa gibt es bisher nur einige wenige, kleinere, nationale Anbieter. Der US-Markt für Content Brokerage digitaler Medien wird zur Zeit von zwei Plattformen dominiert: iSyndicate und Screaming Media haben jeweils einen Marktanteil von ca. 40 %.

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