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Stichwort: Die Noten der Rating-Agenturen

Zwei wichtige Standards gelten weltweit für die Einstufung der Kreditwürdigkeit von Unternehmen, Banken oder Staaten. Die Rating-Agentur Moody's bedient sich dabei großer und kleiner Buchstaben sowie Zahlen: Aaa bedeutet "erstklassig" und ist die höchste Bewertung.

dpa-afx FRANKFURT. Zwei wichtige Standards gelten weltweit für die Einstufung der Kreditwürdigkeit von Unternehmen, Banken oder Staaten. Die Rating-Agentur Moody's bedient sich dabei großer und kleiner Buchstaben sowie Zahlen: Aaa bedeutet "erstklassig" und ist die höchste Bewertung. Es steht für höchste Qualität, geringstes Ausfallsrisiko, vergleichbar mit Staatsanleihen. Dann folgen Aa1, Aa2, Aa3 für "starke Zahlungsfähigkeit" sowie in der nächsten Stufe A1, A2 und A3 für "gute Zahlungsfähigkeit". Danach wird der erste Buchstabe durch ein B ersetzt. Der so genannte "spekulative Bereich" - sprich: Anleger sollten von diesem Unternehmen lieber die Finger lassen - beginnt bei Ba1, die niedrigste Kategorie ist C.

Etwas einfacher pflegt Standard & Poor's die Bonität von Firmen auszudrücken: Spitze ist AAA (auf Englisch: Triple A), dann folgen AA+, AA und AA- und in der nächsten Stufe A+, A und A-. Ab BB+ beginnt der spekulative Bereich, der auch "Ramschstatus" (englisch: Junk) genannt wird. Das Schlusslicht bildet C - solche Unternehmen können schon einen Insolvenzantrag gestellt haben, leisten aber weiterhin Zahlungen.

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