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Stichwort: Domain-Namen

Domain-Namen sind gewissermaßen die Straßennamen im Internet: festgelegte Bezeichnungen für die Teilnehmer am weltweiten Datenverkehr.

ap FRANKFURT/MAIN. Da Menschen im Unterschied zu Computern besser mit Namen als mit Zahlen umgehen können, ermöglicht das Domain Name System (DNS) einen praktischeren Umgang mit Adressen im Internet als die für den Datenaustausch zwischen den Rechnern festgelegten numerischen Adressen, die sogenannten IP-Adressen (IP steht für Internet Protokoll).

Domain-Namen bestehen aus dem eigentlichen Namen und - mit einem Punkt davon getrennt - der Top Level Domain (TLD). Letztere dienen der Einteilung von Internet-Rechnern in Gruppen- oder Länderkategorien. In den USA werden die Rechner nach der Art ihres Betreibers eingeordnet, wobei bisher sechs TLD zur Verfügung stehen: com (kommerzielle Anbieter), org (Non-Profit-Organisationen), net (Netzbetreiber), edu (Bildungseinrichtungen), gov (Regierungsstellen) und mil (Militärstellen). Für alle anderen Länder gibt es Kodes aus zwei Buchstaben, zum Beispiel de für Deutschland oder ch für die Schweiz. Für die Festlegung von Namen (mit maximal 26 Zeichen) innerhalb dieser Landesbereiche sorgen nationale Netzinformationszentren (NIC). Die Domain-Namen müssen dort registriert werden, damit sie von speziellen Internet-Rechnern, den Routern, in IP-Adressen übersetzt werden können.

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