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Stichwort: NPD

dpa BERLIN. Mit ihren fremdenfeindlichen und nationalistischen Parolen ist die "Nationaldemokratische Partei Deutschlands" (NPD) seit mehr als 30 Jahren Sammelbecken für Rechtsextremisten. Im Herbst 1964 wurde die Partei von Funktionären der ehemaligen "Deutschen Reichspartei" gegründet. Schon wenig später hatte sie ihr politisches Hoch: Von 1966 bis 1968 gelang der NPD der Einzug in sieben Länderparlamente, 1969 scheiterte sie jedoch mit 4,3 % der Stimmen bei der Bundestagswahl.

Seit den damaligen Erfolgen dümpelt die Partei, die im Januar ihren Bundessitz von Stuttgart nach Berlin verlegt hat, zumindest bei Wahlen vor sich hin. Seit 1997 macht die NPD wieder von sich reden - vor allem mit Aufmärschen in den ostdeutschen Bundesländern und steigenden Mitgliederzahlen. Derzeit soll die Partei bundesweit rund 6 000 Mitglieder haben.

In den vergangenen Jahren hat sich die NPD als "Zentrum des Nationalen Widerstands" auch zunehmend für Skinheads und Neonazis geöffnet. Die rechtsextremistische Partei gibt nicht nur das Parteiorgan "Deutsche Stimme" heraus, im Internet verfügt sie zudem nach Beobachtungen von Verfassungsschützern über das umfassendste Angebot aller rechtsextremistischen Parteien.

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