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Stichwort: Wandelanleihe, Zwangswandelanleihe, Umtauschanleihe

Eine Wandelanleihe verknüpft die Sicherheit von Renten mit den Chancen von Aktien.

dpa-afx FRANKFURT. Eine Wandelanleihe verknüpft die Sicherheit von Renten mit den Chancen von Aktien. Die jährliche Zinszahlung liegt zwar unter dem Niveau vergleichbarer konventioneller Anleihen, doch als Ausgleich haben Besitzer von Wandelanleihen ein Wahlrecht: Am Ende der Laufzeit kann sich der Investor entscheiden, ob er sich das verliehene Geld zurückzahlen oder die bei der Begebung bereits fest definierte Anzahl von Aktien des Emittenten aushändigen lässt.

Anders verhält es sich bei Zwangswandelanleihen, denn diese müssen in Aktien getauscht werden. Als Ausgleich für das höhere Risiko ist hier jedoch die Verzinsung der Papiere höher als bei einer Wandelanleihe mit Wahlrecht.

Im Unterschied zu einer Wandelanleihe werden bei einer Umtauschanleihe hingegen Anteile einer anderen Aktiengesellschaft am Ende der Laufzeit ausgegeben. Umtauschanleihen können daher im Gegensatz zu Wandelanleihen nicht zu einer Kapitalerhöhung des Emittenten führen.

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