Stillhalteabkommen unter den Anteilseignern von SFR läuft am 23. September aus
Vodafone will französische SFR übernehmen

Europas größter Mobilfunkbetreiber Vodafone will einem Zeitungsbericht zufolge den zum Medienkonzern Vivendi Universal gehörenden französischen Konkurrenten SFR für 8 Mrd. Pfund (rund 12,6 Mrd. Euro) in bar übernehmen.

Reuters LONDON. Ein entsprechendes Angebot könne noch in diesem Monat vorgelegt werden, schrieb die "Financial Times" am Montag. Der britische Vodafone-Konzern könnte sich selbst ohne das Zutun von Vivendi die Kontrolle über die Nummer Zwei im französischen Mobilfunkmarkt verschaffen, und zwar durch eine Übernahme von Cegetel, die SFR kontrolliert. Ein Sprecher von Vodafone lehnte auf Anfrage eine Stellungnahme ab.

Vodafone hält derzeit bereits 32 % an SFR, davon 20 % direkt und den Rest über einen Anteil von 15 % an Cegetel. Eine Art Stillhalteabkommen unter den Anteilseignern von SFR läuft am 23. September aus. Bis dahin sehen sich die Anteilseigner gebunden, die Eigentümerstruktur nicht zu verändern.

Am Montag bekräftigte die BT Group, ihren Cegetel-Anteil von 26 % verkaufen zu wollen. Neben BT und Vodafone sind zudem Vivendi mit 44 % und der US-Konzern SBC Communications mit 15 % an Cegetel beteiligt.

Frankreich ist bislang der einzige große Mobilfunkmarkt in Europa, auf dem Vodafone nicht das führende Unternehmen ist. Als Nummer Zwei in Frankreich kontrolliert SFR rund ein Drittel des heimischen Marktes.

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