Stimmberechtigte Stammaktien sind vollständig in Familienbesitz
Porsche plant keine Umwandlung der Vorzugsaktien

Der Sportwagenhersteller lehnt eine Umwandlung seiner stimmrechtslosen Vorzugsaktien in Stammaktien weiterhin ab.

rtr FRANKFURT. Der Sportwagenhersteller Porsche lehnt eine Umwandlung seiner stimmrechtslosen Vorzugsaktien in Stammaktien weiterhin ab. Ein Firmensprecher sagte am Donnerstag in Stuttgart, die bisherige Struktur mit einer Einteilung des Grundkapitals in je 50 % Stammaktien und 50 % Vorzugsaktien habe sich bewährt. "Wir wollen davon nicht abgehen", sagte er. Die stimmberechtigten Stammaktien von Porsche sind vollständig in Besitz der miteinander verwandten Familien Porsche und Piech. Die Vorzugsaktien sind an der Börse notiert und im MDax-Index enthalten.

Am Mittwoch hatte der Softwarehersteller SAP angekündigt, seine Vorzugsaktien im Verhältnis eins zu eins in Stammaktien umzuwandeln, um ein starkes Gewicht im Börsenbarometer Dax nach dessen Neuberechnung ab Sommer 2002 zu behalten. Künftig soll nur noch eine Aktiengattung zur Errechnung des Gewichts eines Wertes im Index herangezogen werden. Nach der Ankündigung von SAP war der Kurs der nicht im Dax notierten SAP-Stammaktie um rund ein Viertel in die Höhe gesprungen und hatte sich fast dem Wert der Vorzugsaktie angenähert.

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