Stimme aus London
Auf Aktien setzen

Aktien erscheinen gegenwärtig aus verschiedenen Gründen attraktiv:

Die Bewertung ist immer noch günstig, was vor allem damit zusammenhängt, dass die Gewinne der europäischen Unternehmen in diesem Jahr noch stärker gestiegen sind als die Aktienkurse. Dann sind die langfristigen Zinsen nach wie vor sehr niedrig und sogar entgegen den meisten Prognosen weiter gefallen. Dies rückt die Bewertung der Aktien in ein noch besseres Licht. Zudem muss man anerkennen, dass fallende Kapitalkosten den fairen Wert von Aktien erhöhen, solange sie keine negativen Implikationen auf die Cash-Flows der betroffenen Unternehmen haben.

Das bedeutet für den Anleger in Aktien in Europa im Prinzip folgendes: Erstens sollte man durchaus davon ausgehen, dass die Aktienkurse mindestens im Rahmen der Unternehmensgewinne weiter steigen, was auch bei konservativen Schätzungen eine annehmbare Rendite für die nächsten Monate ergibt. Zweitens sollte man sich fragen, welche Sektoren und Aktien von den niedrigen Zinsen am deutlichsten profitieren. Einserseits sind das Unternehmen, die ihre Bilanzen wieder mit deutlich mehr Fremdkapital dotieren können. Das trifft vor allem für die Telekombranche und viele zyklische Industriewerte zu. Andererseits sollte der Investment-Stil „Wachstum“ weiter an Momentum gewinnen, was einer der Gründe ist, warum wir den Technologiesektor hochgestuft haben.

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