Stimme aus Rotterdam
Attraktive Beitrittsländer

Seit dem EU-Beitritt der zehn neuen Länder im Jahr 2004 klafft eine extrem große Wohlstandslücke zwischen den Mitgliedsländern. Im Vergleich mit den USA wird das Ausmaß der Differenzen deutlich: In den Vereinigten Staaten ist das Pro-Kopf-Einkommen im reichsten Staat Connecticut in etwa doppelt so hoch wie im ärmsten Staat Mississippi.

Dagegen beträgt das Pro-Kopf-Einkommen des reichsten EU-Mitglieds Irland fast das Siebenfache des ärmsten Mitgliedslandes Lettland.

Die gute Nachricht ist, dass die ärmeren EU-Länder aufholen, so dass die Wohlstandsunterschiede geringer werden. Denn in Europa besteht grob skizziert ein umgekehrter Zusammenhang zwischen dem am Pro-Kopf-Einkommen bemessenen Wohlstandsniveau und dem Wirtschaftswachstum: Je niedriger das Wohlstandsniveau ist, desto mehr wächst die Wirtschaft und damit der Lebensstandard.

Aktienanleger sollten generell dort investieren, wo das Wirtschaftswachstum auch zu Gewinnwachstum für Unternehmen führt. Demnach bieten die neuen Beitrittsländer in den nächsten Jahren attraktivere Investitionsmöglichkeiten als die alten Mitgliedsländer. Da sich die osteuropäischen Aktienmärkte aber kurzfristig nicht immer parallel zum Wirtschaftswachstum entwickeln, sollte der Anleger die langfristige Perspektive im Blick behalten. Jaap van Duijn Chefstratege Robeco

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