Stimme aus Tokio
Japan zeigt alte Stärke

Die Zeichen mehren sich, dass Japan vor einer nachhaltigen wirtschaftlichen Erholung steht.

Die Wachstumsraten für das Bruttoinlandsprodukt sind für das zweite Quartal erneut nach oben revidiert worden. Insbesondere die privaten Investitionsausgaben stiegen enorm. Es ist davon auszugehen, dass das japanische Bruttoinlandsprodukt in der zweiten Jahreshälfte real weiterhin überdurchschnittlich mit mindestens zwei Prozent wachsen wird.

Auch das Exportumfeld entwickelt sich günstig. Gleiches gilt für den privaten Konsum, obwohl Japan immer noch unter Deflation leidet. Schließlich trägt das politische Umfeld durch das Reformprogramm von Ministerpräsident Koizumi dazu bei, die Stimmung unter den Investoren hoch zu halten.

Zwar hat sich der starke Lauf des japanischen Aktienmarktes zuletzt abgeschwächt. Gewinnmitnahmen bei Öl, Schiffs- und Bankenwerten haben hierzu beigetragen. Viele japanische Aktien sind aber immer noch attraktiv bewertet. Die Eigenkapitalrendite der Firmen hat sich auf ein Niveau erholt, das zuletzt in den 90er-Jahren erreicht wurde und positive Unternehmensnachrichten von Firmen wie Ricoh, Toyota oder NTT stimmen zuversichtlich. Alles in allem zeigt sich der japanische Markt stark und unbeeindruckt von der Schwäche an der Wall Street.

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