Stimmen Sie ab zu den Thesen der Experten
Schattenkabinett der ökonomischen Vernunft

Kampagnen statt Konzepte, Selbstinszenierung statt Substanz, Fernsehtauglichkeit statt Fachwissen - das erleben wir bisher im Wahlkampf. Bei uns antworten unabhängige Experten, die keinem vordergründigen Parteiinteresse verpflichtet sind. Durch ihre Antworten entsteht bis Ende August so etwas wie ein "Schattenkabinett der ökonomischen Vernunft". Ihre Meinung ist uns besonders wichtig. Diskutieren Sie mit in unserem Forum.

Liebe Leserinnen und Leser,

was wir bisher im Bundestagswahlkampf erleben, lässt sich als einziger großer Kommentar zur geistigen Situation unserer Zeit lesen: Kampagnen statt Konzepte, Selbstinszenierung statt Substanz, Fernsehtauglichkeit statt Fachwissen. Wir erleben einen Amtsinhaber, der uns allen Ernstes vor die Alternative "Zukunft oder Vergangenheit" stellen möchte. Und einen Kanzlerkandidaten, der uns nicht sagt, was er anders machen möchte.

>>> zum Schattenkabinett der Ökonomischen Vernunft mit der Umfrage.

Wir im "Handelsblatt" meinen: Es gibt wichtigere Fragen für die Bürger als das "Projekt 18" der FDP oder die kravattenmäßige Vorbereitung der beiden Kanzlerkandidaten auf ihre TV-Duelle. Deshalb haben wir selbst 24 Fragen formuliert, die unserer Meinung nach für die Wahlentscheidung wichtig sind. Beispielsweise: "Sind niedrigere Steuern ohne höhere Verschuldung möglich?" "Kann man etwas für die Familien tun - auch ohne Wahlgeschenke?" "Verhindert die deutsche Verbändewirtschaft notwendige Reformen?"

Weil wir von den Politikern in diesen Wahlkampfzeiten keine wirklichen Antworten bekommen, haben wir unabhängige Experten um eine Stellungnahme gebeten: Unternehmer, Wissenschaftler, Intellektuelle, Elder Statesmen - von Hans-Olaf Henkel bis Commerzbank-Chef Hans-Peter Müller, vom deutsch-türkischen Unternehmer Vural Öger bis zur Deutschland-Kennerin Brigitte Sauzay.

Sie antworten in den nächsten Wochen im "Handelsblatt" auf die Schlüsselfragen der Zukunft als unabhängige und kompetente Bürger, die keinem vordergründigen Parteiinteresse verpflichtet sind. Durch ihre Antworten entsteht bis Ende August so etwas wie ein "Schattenkabinett der ökonomischen Vernunft" im "Handelsblatt". Und wir laden Sie ein: Beteiligen Sie sich an der Diskussion durch Abstimmungen im Internet, durch Leserbriefe und E-mails, die wir im "Handelsblatt" veröffentlichen werden. Ab morgen in dieser Zeitung.

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