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Stimmung bei US-Verbrauchern überraschend deutlich eingetrübt

Die Stimmung bei den US-Verbrauchern hat sich unmittelbar vor der Präsidentschaftswahl den dritten Monat in Folge eingetrübt.

dpa-afx LONDON. Die Stimmung bei den US-Verbrauchern hat sich unmittelbar vor der Präsidentschaftswahl den dritten Monat in Folge eingetrübt. Das US-Verbrauchervertrauen sei im Oktober überraschend stark von 96,7 Punkten im Vormonat auf 92,8 Punkte gesunken, teilte das private Wirtschaftsforschungsinsti tut Conference Board am Dienstag in Washington mit. Von der Nachrichtenagentur AFX News befragte Volkswirte hatten im Durchschnitt 93,4 Punkte erwartet.

Der überraschend deutliche Rückgang des Verbrauchervertrauens sollte nach Einschätzung der Deutschen Bank aber nicht überbewertet werden. Mit Blick auf die hohen und weiter steigenden Ölpreise erscheine das Verhalten der Konsumenten insgesamt nahezu unverändert, schreibt das Bankhaus in einer Analyse.

Wichtiger als die Entwicklung des Gesamtindex seien die Indikatoren für den Arbeitsmarkt. Diese seien im Oktober entweder konstant geblieben, oder sogar etwas besser ausgefallen als noch im Vormonat. Auch die Kaufabsichten der Konsumenten seien recht robust geblieben. Eine ölpreisbedingte Abschwächung des Wachstums erscheine damit derzeit weiter unwahrscheinlich, stellt die Deutsche Bank fest.

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