Stimmung ist schon wieder besser
Concept bleibt bei Bewährtem

jgo DÜSSELDORF. Bei der Internetagentur Concept glaubt man, dass die Lage besser ist als die derzeitige Stimmung nahe legen könnte. "Die Projekte werden spannender, die Volumina größer", sagt Unternehmenssprecherin Christine Harrell. Aber dafür dauere der Prozess der Entscheidungsfindung auch länger. "Wenn das Internet die Geschäftsprozesse eines Unternehmens berührt, schaltet sich die Chefetage ein. Früher reichte es, mit der Marketingabteilung zu reden."

Im Geschäftsjahr 2000 konnte das Unternehmen bei einem Umsatz von 51 Mill. DM gerade noch einen Vorsteuergewinn von 0,6 Mill. DM verbuchen, weniger als von Analysten erwartet worden war. Das erste Quartal lief "nicht so gut". Der Vorsteuerverlust betrug 3,7 Mill. Euro. Vor allem die Ausweitung der Präsenz in die wichtigen deutschen Städte und auch ins Ausland ging ins Geld. "Aufgrund der augenblicklichen Marktschwäche sind die im letzten Jahr aufgebauten Kapazitäten damit unterausgelastet", hieß es Mitte Mai in der ad-hoc-Mitteilung des Unternehmens.

Die Kompetenz der Agentur sieht Harrell beim Internetportal der Volks- und Raiffeisengruppe und der Private-Banking-Präsenz der Deutschen Bank besonders gut verwirklicht. Weniger konservativ geht es bei den virtuellen Internetwelten zu, mit denen die Mehrheitsbeteiligung Art + Com aus Berlin Geld verdienen will. Der Berliner Zukauf ist bislang der einzige Ausflug in andere Geschäftszweige geblieben. Wichtigste Säulen sollen in der Holding die Sparten Consulting, IT und die Kreativagentur bleiben.

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