Stimmungsindikator
US-Verbrauchervertrauen sinkt überraschend

Das US-Verbrauchervertrauen ist Anfang Februar überraschend erstmals seit fünf Monaten wieder gesunken und hat Händlern zufolge den jüngsten Konjunkturoptimismus der Anleger getrübt.

Reuters NEW YORK. Der vorläufige Index der Universität von Michigan für das Verbrauchervertrauen fiel im Februar nach Angaben aus Marktkreisen auf 90,9 von 93,0 Punkten im Januar. Damit zeigte der Index ein deutlich negativeres Bild als Analysten zuvor angenommen hatten. Sie hatten einer Reuters-Umfrage zufolge im Durchschnitt mit einem leichten Anstieg des Index auf 93,4 Zähler gerechnet. Die amerikanischen und europäischen Aktienmärkte verloren nach den Daten deutlich. "Nach zuletzt sehr guten Daten für die US-Wirtschaft ist dies ein Rückschlag", sagte ein Händler zur Begründung. Der $ verlor zum Euro jedoch nur geringfügig an Boden.

Volkswirte und Anleger schauen sehr genau auf den Stimmungsindikator, der als vorlaufendes Signal für die künftige Entwicklung der Konsumausgaben gilt. Diese machen wiederum rund zwei Drittel der US-Wirtschaftsaktivität aus.

Der Michigan-Index der gegenwärtigen Bedingungen, der die Haltung der Konsumenten zu ihrer aktuellen finanziellen Situation misst, stieg Anfang Februar auf 97,2 von 95,7 Punkte. Der Erwartungsindex, der sich auf die kommenden zwölf Monate bezieht, fiel dagegen auf 86,8 von 91,3 Zählern im Januar.

Die Indizes basieren auf Telefonbefragungen von rund 500 US-Bürgern. Der am Freitag veröffentlichte vorläufige Stand spiegelt das Ergebnis von rund 250 dieser Umfragen wider.

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