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Stölzl für deutschen Kulturstadt-WettbewerbDPA-Datum: 2004-07-04 14:17:20

Berlin (dpa) - Berlins früherer Kultursenator Christoph Stölzl (CDU) hat analog zum Wettbewerb um die Kulturhauptstadt Europas die jährliche Kür einer nationalen Kulturstadt in Deutschland angeregt.

Berlin (dpa) - Berlins früherer Kultursenator Christoph Stölzl (CDU) hat analog zum Wettbewerb um die Kulturhauptstadt Europas die jährliche Kür einer nationalen Kulturstadt in Deutschland angeregt.

Angesichts der Erweiterung der Europäischen Union auf 25 Staaten sei abzusehen, wie selten in Zukunft eine deutsche Stadt mit dem Titel einer europäischen Kulturhauptstadt rechnen könne, sagte Stölzl in einem dpa-Gespräch.

Das jetzige Bewerberrennen in Deutschland um den Titel einer europäischen Kulturhauptstadt 2010 zeige das enorme Potenzial an Engagement, Ehrgeiz, Freude und auch Opferbereitschaft in den Kommunen, sich für die Kultur in ihrer Region ins Zeug zu legen. «Das gemeinsame Engagement von Politik, Wirtschaft, Bürgerschaft und Verbänden in so vielen Städten wie diesmal zeigt, zu welcher Selbstentfaltung und-anstrengung Deutschland fähig ist.»

Der Wettbewerb habe in Deutschland in eindrucksvoller Weise mitten in einer ökonomischen Krise Gelder und freiwillige Arbeitsstunden mobilisiert. «Das sollte uns ermutigen, den Wettstreit auf nationaler Ebene öfter zu suchen, als es das Rennen um die europäische Kulturhauptstadt unter 25 Nationen möglich macht», betonte Stölzl.

Deutsche Bewerberstädte für 2010 sind Karlsruhe, Regensburg, Potsdam, Bremen, Kassel, Braunschweig, Essen für das Ruhrgebiet, Görlitz, Halle/Saale und Lübeck. In Deutschland trug zuletzt Weimar 1999 diesen Titel. Neben Deutschland stellt 2010 auch Ungarn eine Kulturhauptstadt.

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