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Stoiber: Dialog mit USA muss intensiviert werden

Zum Auftakt seiner dreitägigen USA-Reise hat sich Unionskanzlerkandidat Edmund Stoiber (CSU) für eine Intensivierung der Beziehungen zwischen Deutschland und den USA ausgesprochen.

dpa NEW YORK. "Der Dialog kann nicht intensiv genug geführt werden", sagte Stoiber am Mittwochabend in New York. Stoiber wird am Freitag auch vom amerikanischen Präsidenten George W. Bush im Weißen Haus empfangen werden.

Mit seiner Reise folgt Stoiber der Tradition früherer Kanzlerkandidaten von Union und SPD. Diese haben in der Wahlkampfzeit stets den Kontakt zur amerikanischen Führung gesucht - auch um sich persönlich bei dem jeweiligen US-Präsident vorzustellen.

Erster Programmpunkt der Stoiber-Reise wird am Donnerstag die Besichtigung des Areals in Süd-Manhattan sein, wo bis zu ihrer Zerstörung am 11. September die Türme des World Trade Center standen. Stoiber sagte, er wolle seine USA-Reise an diesem Ort beginnen, um sich einen persönlichen Eindruck von den Zerstörungen durch die Terroranschläge zu verschaffen. Er wolle mit seinem Besuch auch seine Solidarität mit den USA ausdrücken.

Der bayerische Ministerpräsident hatte im Vorfeld seiner Reise die Politik der Bundesregierung im Hinblick auf die Beziehungen zu den USA kritisiert. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und Außenminister Joschka Fischer (Grüne) hätten das Verhältnis zu den USA "unklar werden lassen".

Stoiber hatte sich dabei auch auf die Haltung der Regierung zur amerikanischen Irak-Politik bezogen. Stoiber plädierte dafür, dass die Europäer gemeinsam mit den USA den Druck auf den Irak verstärken müssten, damit dieser die UN-Resolutionen zu den Waffeninspektionen in dem Land beachtet.

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