Stolpe-Äußerung sorgt für Verwirrung
Keine Lösung für Cargolifter in Sicht

Nach Angaben einer Unternehmenssprecherin laufen keine Verkaufsgespräche, die unmittelbar vor dem Abschluss stehen.

dpa BRAND. Für den insolventen Luftschiffbauer CargoLifter gibt es ungeachtet von Berichten über neue Partner noch keine gesicherte Lösung. Nach Angaben einer Unternehmenssprecherin laufen keine Verkaufsgespräche, die unmittelbar vor dem Abschluss stehen. Äußerungen des früheren brandenburgischen Ministerpräsident Manfred Stolpe, wonach es seit wenigen Stunden Partner gebe, bezögen sich vermutlich auf die Initiative des Landkreises Dahme-Spreewald. Der Kreis will am Werftstandort in Brand ein Technologiezentrum errichten. Mehrere Firmen zeigten bereits Interesse, sich dort nieder zu lassen.

Stolpe (SPD) hatte dem NachrichtenRadio MDR info am Dienstag gesagt: "CargoLifter hat jetzt seit wenigen Stunden Partner, die diese Möglichkeit der Technologie durchaus nutzen." Die Äußerung sei vermutlich überinterpretiert worden, sagte die Sprecherin des zahlungsunfähigen Luftschiffbauers. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) des Kreises Dahme-Spreewald will für das Technologiezentrum Liegenschaften und Gebäude vom Luftschiffbauer kaufen und dann weitervermieten. Der Kreistag stellte zwei Millionen Euro für die Aufbauphase zur Verfügung. Beim Land wurde ein Antrag über Fördermittel in Höhe von 70 Millionen Euro gestellt. Der Fördermittelausschuss in Potsdam will sich am 15. Juli mit dem Antrag beschäftigen. In Brand sollen vorwiegend die Forschung und die Entwicklung der CargoLifter-Produkte weiter betrieben werden.

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