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Stolpe glaubt nicht an vorzeitige Kabinettsumbildung

Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe geht nicht davon aus, dass Bundeskanzler Gerhard Schröder (beide SPD) vorzeitig das Kabinett umbilden will. „Das liegt in der Hand des Kanzlers“, sagte der Minister in einem dpa-Gespräch.

dpa BERLIN. Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe geht nicht davon aus, dass Bundeskanzler Gerhard Schröder (beide SPD) vorzeitig das Kabinett umbilden will. "Das liegt in der Hand des Kanzlers", sagte der Minister in einem dpa-Gespräch.

Er fügte aber hinzu: "Ich habe den Eindruck, dass man durch einfaches Köpferollen den Berg der in der Gesellschaft vorhandenen Probleme nicht lösen kann." Es sei kaum zu erwarten, dass andere die schwere Arbeit durch bloßen Austausch besser machen könnten. Wichtig sei, dass die Karren vorangezogen würden, sagte Stolpe in Anspielung auf die zahlreichen Reformen.

Erst kürzlich hatte auch Vize-Regierungssprecher Thomas Steg Medienberichte zurückgewiesen, wonach dem Kabinett eine Umbildung bevorstehe. "Die neuerlich aufgewärmten Spekulationen über eine Kabinettsumbildung sind völlig abwegig", hatte Steg erklärt.

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