Stoxx-50-Index verliert 0,11 %
Europäische Börsen nur wenig verändert

Die europäischen Börsen haben am Mittwoch uneinheitlich geschlossen, wobei sich die Bewegungen der maßgeblichen Kursindizes allerdings in recht engen Grenzen hielten. An den meisten Aktienmärkten blieben die Umsätze niedrig. Händler sagten, dass das Geschäft angesichts der Sommerzeit richtungslos und lethargisch verlaufen sei.

Der Stoxx-50-Index für die größten Unternehmen aus der EU und der Schweiz verlor bis zum Abend 0,11 % auf 4938 Zähler, der Euro-Stoxx-50-Index für die Blue Chips aus der Europäischen Währungsunion (EWU) verschlechterte sich um 0,03 Prozent auf 5211 Punkte.

LONDON - FTSE-Index leicht im Minus

An der Londoner Börse hat der FTSE-100-Index kaum verändert geschlossen. Das Börsenbarometer gab um moderate 0,06 % oder 3,6 Punkte auf 6387,1 Zähler nach. Das Indexschwergewicht VodafoneAirTouch erhöhte sich gegen die allgemeine Markttendenz um 1,5 % auf 302,63 Pence, womit es größere Indexverluste verhinderte. Händler konnten für den Anstieg keinen fundamentalen Grund nennen. Zu den Verlierern zählten die Finanztitel. Marktteilnehmer führten die Verluste im Bankenbereich auf Ängste vor niedrigeren Gewinnmargen zurück. Abbey National brachen um 3,7 % ein, obwohl die Bank gute Halbjahresergebnisse vorgelegt hatte. Die Aktien der Internetbank Egg fielen um 5,2 %. Das Unternehmen hatte zuvor einen unerwartet hohen Halbjahresverlust ausgewiesen.

ZÜRICH - SMI-Index wenig bewegt

Die Schweizer Börse hat nach einem lustlosen und von geringen Volumina geprägten Handel wenig verändert geschlossen. "Ein typischer Ferienmarkt", beschrieben Händler das Börsengeschehen. Etwas gestützt hätten die Aufschläge bei Roche und UBS. Abgaben bei CS Group, Novartis und Nestle, deren Gewinne den Markt in den vergangenen Tagen in die Höhe getrieben hatten, hätten den Index belastet. Der SMI-Index der Standardwerte verlor 9,3 Punkte oder 0,12 % auf 8005,4 Zähler, nachdem er am Vormittag bis auf 7975,3 Punkte gesunken war.

PARIS - CAC-Index freundlich

An der Pariser Börse stiegen die Aktienkurse. Der CAC-Index für die 40 größten Unternehmen kletterte um 0,45 % auf 6493,0 Punkte. Die indexschwergewichtigen France Telecom zogen um 1,43 % auf 142 Euro an, wofür Händler keinen fundamentalen Grund nennen konnten. Canal Plus gewannnen 0,45 % dazu. Die Regulerungsbehörden hatten zuvor angekündigt, die Fusion mit Vivendi und Seagram nicht zu blockieren. Vivendi gaben um 0,45 % auf 88,90 % nach.

MAILAND - Mib30-Index wegen Nasdaq schwach

Der MIB30-Index der Mailänder Börse hat sich im Sog der schwachen Nasdaq leichter aus dem Handel verabschiedet. Das Börsenbarometer verringerte sich um 1,18 % auf 47 312 Punkte. Zu den Verlierern zählten im Schlepptau der schlechten US-Vorgaben die Telekomwerte. Telecom Italia verbilligten sich um 1,8 % und die Mobilfunktochter TIM um drei Prozent. Am italienischen Neuen Markt verloren die Kurse durchschnittlich 1,5 %.

MADRID - Ibex-35-Index gut behauptet

An der Börse in Madrid stieg der Ibex-Index um 0,27 % auf 10 743,8 Punkte. Händler führten den Kursanstieg auf die Gewinne bei Indexschwergewicht Telefonica zurück. Der Telekomwert verbesserte sich um 0,81 % auf 23,74 Euro. Gerüchten zufolge steht der Rücktritt von Firmenchef Juan Villalonga unmittelbar bevor. Villalonga war wegen Berichten über angebliche Insidergeschäfte unter Druck geraten. Trotz günstiger Quartalsergebnisse gaben die Dividendenpapiere des Stahlherstellers Aceralia um 0,6 % auf 9,3 Euro nach.

AMSTERDAM - AEX-Index etwas leichter

Die Börse in Amsterdam hat etwas leichter geschlossen. Der AEX-Index ermäßigte sich um 0,39 % auf 680,46 Punkte. Die Aktien von Baan kletterten um 0,02 Euro auf 2,67 Euro, bevor sie vom Handel ausgesetzt wurden. Das Überleben des angeschlagenen niederländischen Softwarekonzerns ist durch die Lockerung der Bedingungen des Übernahmeangebotes der britischen Invensys Plc wahrscheinlich gesichert worden.

WIEN - ATX-Index behauptet

Der Wiener Aktienmarkt hat nach ruhigem Verlauf mit einer Schwankungsbreite von nur wenig mehr als fünf ATX-Punkten gegen Sitzungsende ins Minus gedreht und mit 1143,31 (1147,12) Punkten leichter geschlossen. Die Aktien der Bank Austria hätten ein Mal mehr im Mittelpunkt des Interesses gestanden und schlossen mit 59,90 (60,00) Euro nahezu unverändert. Tagesgewinner bei den ATX-Werten waren EVN mit 36,50 (35,25) Euro, vor CyberTron mit 28,80 (28,25) Euro, die seit Abschluss ihrer Kapitalerhöhung bereits um ein Drittel zugelegt haben. Freundlich schlossen auch Brau-Union mit 48,00 (47,20) Euro.

BRÜSSEL - BEL20-Index trendlos

In Brüssel hat der Bel20-Index um moderate 0,08 % auf 3037 Punkte nachgegeben. Der Handel sei richtungslos und lethargisch verlaufen, hieß es am Markt. Die Aktien des Einzelhändlers GIB legten 2,64 % zu, nachdem der Kurs am Dienstag nach der Ankündigung des Konzerns, die restlichen Anteile an der Supermarktkette GB an den französischen Handelskonzern Carrefour verkaufen zu wollen, verloren hatte. Im Chemie-und Pharmasektor konnten sich Solvay und UCB verbessern. Die Unternehmen werden am Donnerstag beziehungsweise am Freitag ihre Halbjahreszahlen vorlegen.

STOCKHOLM - OMX-Index von Nasdaq belastet

Die Stockholmer Börse ging belastet von den Verlusten an der US-Computerbörse Nasdaq etwas leichter aus dem Handel. Börsianer sprachen von geringen Umsätzen und einem langweiligen Geschäft. Der OMX-Index verringerte sich um 0,25 % auf 1342,41 Punkte. Börsenschwergewicht Ericsson legte gegen die allgemeine Markttendenz um 1,5 Kronen auf 182,0 skr zu. Händler sprachen von einer technischen Erholung. Nokia, die ihre Zahlen am Donnerstag vorlegen werden, verbesserten sich um eine halbe Krone auf 484 skr. Assi Doman kletterten um 8,33 % auf 143 Kronen. Händler verwiesen zur Begründung auf gute Ergebnisse von forstwirtschaftlichen US-Unternehmen und günstige Prognosen eines Wirtschaftsinstituts für die Branche.

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