Strafe für Beleidigung
Effenberg soll 100 000 Euro zahlen

Fußballstar Stefan Effenberg (34) soll 100 000 Euro Strafe wegen Beleidigung eines Polizisten zahlen. Das Amtsgericht Braunschweig hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Strafbefehl über 20 Tagessätze zu je 5000 Euro erlassen.

dpa BRAUNSCHWEIG. Effenberg soll nach einer Verkehrskontrolle im Februar diesen Jahres einen Braunschweiger Polizisten mit einem Fäkalausdruck beleidigt haben. Der Fußballer bestreitet den Vorwurf. Sein Anwalt kündigte am Freitag Einspruch gegen den Strafbefehl an. Nun wird es eine Gerichtsverhandlung geben.

Effenberg, der damals noch für den Bundesligisten VfL Wolfsburg spielte, wurde von der Polizei in der Nacht zum 20. Februar gestoppt. Er war laut Polizeibericht mit "deutlich" zu hoher Geschwindigkeit aufgefallen. Während der Kontrolle sei er distanziert bis unfreundlich gewesen. Beim Wegfahren habe er dann den Beamten beleidigt. Effenberg will dagegen nach Angaben des Amtsgerichts lediglich "einen schönen Abend" gewünscht haben.

Der Fußball-Profi hat schon häufiger für negative Schlagzeilen gesorgt. 1994 musste er nach einer abfälligen Geste von der Fußball- WM in den USA abreisen. Einer Frau, der er nach einem Streit in einer Disco ins Gesicht geschlagen haben soll, musste Effenberg 147 000 Euro zahlen. Vor seinem Abschied beim FC Bayern München sorgten seine umstrittenen Aussagen über Arbeitslose für Wirbel. Mittlerweile hat er einen Vertrag mit dem Scheichtum Katar abgeschlossen.

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