Strafen von bis zu einer Million Yen möglich
Regierung will Mitsubishi wegen Mängelvertuschung verklagen

dpa TOKIO. Das japanische Verkehrsministerium will Mitsubishi Motors voraussichtlich im Lauf der Woche wegen der jahrzehntelangen Vertuschung von Fahrzeugdefekten anklagen. Das sagte ein Sprecher des Ministeriums am Montag in Tokio. Mitsubishi hatte zugegeben, die Mängel jahrzehntelang systematisch verheimlicht zu haben. Wenn das Unternehmen schuldig gesprochen werden sollte, muss es mit Strafen von bis zu einer Million Yen (9 500 Dollar/20 000 DM/10 200 Euro) pro verheimlichtem Rückruf und weiteren 200 000 Yen für jeden falschen Bericht an die Behörden rechnen.

Der japanische DaimlerChrysler-Partner will sich in Reaktion auf den Vertuschungsskandal künftig von Außenstehenden bei der Verbesserung interner Kontrollen beraten lassen. Die fünf oder sechs Mitglieder der Kommission stammen unter anderem aus der Autobranche und sollen sich einmal im Monat treffen, um Mitsubishi bei der Verbesserung von Kontrollen zu beraten.

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