Straßen waren wie ausgestorben
Nepals Polizei verhindert Selbstmordattentat

Am Flughafen der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu hat die Polizei einen mutmaßlichen Selbstmordattentäter gestoppt.

HB/dpa KATHMANDU. Der Mann habe Sprengstoff an seinem Körper getragen, berichtete der Radiosender Kantipur am Montag. Ob es sich um einen maoistischen Rebellen handelte, war unklar. Die Maoisten hatten am Montag durch die Androhung von Gewalt das Land lahm gelegt.

Die Rebellen bezeichnen derartige Aktionen als Streiks. Sie bedrohen jeden mit Gewalt, der zur Arbeit oder zur Schule geht oder öffentliche Verkehrsmittel benutzt. Die Straßen in der Hauptstadt Kathmandu waren wie ausgestorben. Fabriken und Schulen blieben geschlossen. Die Maoisten kämpfen seit sechs Jahren für ein kommunistisches Regime. Dabei kamen bisher nach Schätzungen zwischen 5 300 und 5 700 Menschen ums Leben.

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