Straßen wegen Überschwemmungen gesperrt
Unwetter zerstören Strände Spaniens

Die seit Tagen anhaltenden Regenstürme an der spanischen Mittelmeerküste haben viele Badestrände zerstört.

dpa BARCELONA. An der Costa Brava und der Costa Dorada im Nordosten Spaniens rissen bis zu sechs Meter hohe Wogen den Sand von den Stränden weg. In einzelnen Badeorten wurden nach Angaben der Behörden auch die Strandpromenaden beschädigt.

Nahe der Hafenstadt Tarragona stürzte ein Autofahrer bei heftigem Regen mit seinem Fahrzeug in einen Kanal und ertrank. In Tortosa stürzte unmittelbar vor der Kathedrale ein Gemäuer aus dem 13. Jahrhundert ein. Auf dem Flughafen von Barcelona konnten viele Maschinen nur mit Verspätung starten oder landen, da wegen des Sturms eine Startbahn gesperrt werden musste. Das Unwetter war bereits das fünfte, das seit dem vorigen Herbst über die Region Katalonien hinwegbrauste.

Auf Mallorca und den Balearen sowie in der Gegend von Valencia flauten die Stürme und der Regen leicht ab. Einzelne Fährverbindungen zwischen dem spanischen Festland und den Balearen konnten wieder aufgenommen werden. Die Häfen von Castellón und Sagunt an der spanischen Ostküste blieben jedoch weiter geschlossen. Über der Hafenstadt Valencia waren binnen zwei Tagen 550 Liter Regenwasser pro Quadratmeter niedergegangen. In der Umgebung der Hafenmetropole waren 20 Landstraßen wegen Überschwemmungen gesperrt. In den Kleinstädten Denia und Calpe brach die Trinkwasserversorgung zusammen.

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