Straßenbau-Organisation betroffen
14 Tote bei Selbstmordanschlag in Afghanistan

Bei einer Explosion bei einem Büro einer Nicht-Regierungsorganisation nahe der Stadt Dschalalabad im Osten Afghanistans sind 14 Menschen getötet und 85 verletzt worden.

Reuters/dpa/vwd ISLAMABAD. Vermutlich habe sich der Selbstmordattentäter mit einem Auto in die Luft gesprengt, sagte der Kommandeur Hasrat Ali am Freitag in Kabul. Seinen Angaben zufolge wurden bei dem Anschlag 14 Menschen getötet und 85 verletzt. Die afghanische Nachrichtenagentur AIP hatte zuvor gemeldet, 20 Leichen seien bereits geborgen worden. Laut Ali wurden mehr als 50 Häuser bei der Explosion beschädigt.

Betroffen war das Büro der afghanischen "Aufbau- und Logistikeinheit" in Dschalalabad im Osten des Landes. Die Hilfsorganisation war in den 80er Jahren entstanden. Sie räumt unter anderem Straßen frei und lagerte Sprengstoff, um Felsbrocken sprengen zu können.

Ein ACLU-Mitarbeiter in Kabul sagte, in seiner Organisation arbeiteten keine Ausländer mit. Die ACLU war nach Angaben von AIP in der 80er Jahren während des Kampfs der Mudschahedin gegen die sowjetischen Besatzungstruppen mit Hilfe aus den USA gegründet worden. Seit vielen Jahren sei die Organisation aber ausschließlich von Afghanen betrieben worden.

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