Strassenblockaden
Fatah bekennt sich zu Anschlägen gegen Siedler

Die Fatah-Organisation von Palästinenserpräsident Jassir Arafat hat sich am Dienstag zu zwei Anschlägen bekannt, bei denen am Montag im nördlichen Westjordanland zwei jüdische Siedler getötet und weitere verletzt worden waren.

dpa RAMALLAH/JERUSALEM. Anführer der betreffenden Fatah-Gruppen erklärten im palästinensischen Rundfunk, dass die zwischen Arafat und den Israelis vor knapp einer Woche vereinbarte Waffenruhe nur für das von den Palästinensern kontrollierte Gebiet gelte und die Anschläge gegen Siedler in den besetzten Gebieten weiter gingen.

Gruppen jüdischer Siedler blockierten nach den jüngsten Anschlägen am Dienstag die Straßen nach Hebron und Chalchul und hinderten Palästinenser an der Durchfahrt. Israelische Polizisten sperrten das Gebiet weiträumig ab, um Zusammenstöße zwischen den verfeindeten Gruppen zu verhindern.

Der israelische Ministerpräsident Ariel Scharon traf am Dienstagmorgen angesichts der Zuspitzung der Lage in den Palästinensergebieten mit seinen wichtigsten Ministern zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. Scharon machte dabei erneut deutlich, dass die in der vor einer Woche verkündeten Waffenruhe vereinbarte sechswöchige militärische "Abkühlungsphase" erst nach einem vollständigen Stopp der Gewalt beginnen werde.

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