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Straßenschlachten zwischen Polizei und Hausbesetzern in Barcelona

Mehrere Tausend Sympathisanten der Hausbesetzerszene in Barcelona haben sich am Donnerstag schwere Straßenschlachten mit der Polizei geliefert. Die jungen Leute hatten sich nach Angaben der Behörden im Zentrum der zweitgrößten spanischen Stadt zu einer Kundgebung versammelt und dabei randaliert.

dpa BARCELONA. Mehrere Tausend Sympathisanten der Hausbesetzerszene in Barcelona haben sich am Donnerstag schwere Straßenschlachten mit der Polizei geliefert. Die jungen Leute hatten sich nach Angaben der Behörden im Zentrum der zweitgrößten spanischen Stadt zu einer Kundgebung versammelt und dabei randaliert. Die Veranstalter bezifferten die Zahl der Demonstranten auf 12 000, die Polizei sprach von 2000.

Die Innenstadt glich nach Angaben von Augenzeugen nach den Ausschreitungen einem Schlachtfeld. Eine Bankfiliale war in Flammen aufgegangen, zahllose Geschäfte wurden verwüstet und Fensterscheiben eingeworfen. Die Randalierer machten auch nicht vor der Weihnachtskrippe am Rathaus halt. Der Anlass der Kundgebung war der Tod eines Hausbesetzers. Der 25-Jährige war im Sommer von einem Skinhead niedergestochen worden und vor wenigen Tagen nach monatelangem Koma gestorben.

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