Strategie: Hintergrund: Asien oder Europa - Wohin zieht es BASF?

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Hintergrund: Asien oder Europa - Wohin zieht es BASF?

bef DÜSSELDORF. Europäische Chemiekonzerne investieren seit ein paar Jahren stark in neue Großprojekte in Asien - so auch BASF. Unter dem Asienfachmann Jürgen Hambrecht als Chef wird die BASF-Gruppe ihre Position gerade in China ausbauen "Manche Asienkenner gehen davon aus, dass China im Jahr 2030 die Werkbank der Welt sein wird. Ob das so kommt, weiß ich zwar nicht", sagte er dem Handelsblatt.

Fakt sei aber, dass viele BASF-Kunden ihr Hauptwachstum in Asien erwarteten: "Wir begleiten sie dahin." Dabei sei China nicht nur wegen der Wachstumserwartungen interessant. "Der Vorteil in China für ein Chemieunternehmen ist auch, dass man dort die Strukturen selbst gestalten kann. Das geht in einem hoch entwickelten Markt kaum."

Der Standort Europa wird aber zumindest bei BASF deshalb nicht ins Hintertreffen geraten. "Für manche unserer Spezialitäten haben wir nur eine Produktionsanlage, mit der wir den ganzen Weltmarkt bedienen. Solche Anlagen errichten wir in der Regel in Europa", sagte Hambrecht. Grund: Aus Europa heraus liefen die logistischen Rennstrecken in die Welt. Die BASF-Standorte Ludwigshafen und Antwerpen seien dafür bestens geeignet.

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