"Strategie stimmt"
LBBW sieht Daimler-Chrysler als "Outperformer"

Die Landesbank Baden-Württemberg erwartet, dass der Aufsichtsrat von Daimler-Chrysler auf seiner heutigen Sitzung dem Sanierungsplan für die angeschlagene US-Sparte Chrysler zustimmt.

dpa-afx STUTTGART. Analyst Wolfgang Albrecht bestätigte am Freitag die Einstufung der Daimler-Aktie als "Outperformer". Wenn die US-Konjunktur nicht einbreche, erwartet er Ende des Jahres einen Aktienkurs der Daimler-Titel von rund 60 Euro.

Albrecht erwartet bei der Bekanntgabe des Sanierungsplans am kommenden Montag keine Überraschungen, wohl aber neue Details: "Der Stellenabbau und die Fabrikschließungen, das ist ja alles schon bekannt." Interessant ist dabei für ihn die Frage, wie genau die Zusammenarbeit zwischen Daimler, Mitsubishi und Chrysler geplant sei. Albrecht wartet auf konkrete Aussagen, wie viele und welche Mercedes-Bauteile künftig in Chrysler-Modelle eingebaut würden, um die Qualität der Modelle zu steigern - und wie schnell das geschehen soll.

Die meisten Beobachter seien sich darüber einig, dass die grundsätzliche Strategie des Daimler-Konzerns richtig sei, sich mit den USA, Asien und Europa auf den weltweit wichtigsten Märkten zu positionieren, sagte der Analyst. Nach der Euphorie über die Fusion mit Chrysler müsse der Konzern jetzt die "Kinderkrankheiten" überstehen: "Diese auszuräumen muss jetzt das Ziel sein." Der massive Einbruch in den USA habe den Fusionsprozess behindert, vor allem auf Grund von Management-Fehlern in den USA.

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