Strategische Kooperation mit japanischen Konkurrenten
Thyssen-Krupp bestätigt Gespräche mit NKK und Kawasaki

Die Thyssen-Krupp Steel AG erwägt eine strategische Kooperation mit den beiden japanischen Konkurrenten. Diskutiert werde eine Zusammenarbeit insbesondere bei Feinblechen für die Automobilindustrie, teilte der Stahlkonzern mit. Aktie im Fokus: Thyssen-Krupp legen zu

Reuters DUISBURG. Die Thyssen-Krupp Steel AG hat am Montag Kooperationsgespräche mit den japanischen Stahlunternehmen NKK und Kawasaki Steel bestätigt. Die Gespräche über eine mögliche globale strategische Kooperation basierten auf dem bisherigen Gedankenaustausch der Qualitätsflachstahltochter Thyssen-Krupp Stahl mit NKK hinsichtlich der Zusammenarbeit bei Feinblechen für die Automobilindustrie, teilte das Duisburger Unternehmen mit. Darüber hinaus werde unter anderem die Prüfung einer Zusammenarbeit bei Edelstahl Rostfrei, Elektroband, Weißblech und Grobblech angestrebt.

Der zweitgrößte japanische Stahlproduzent NKK Corp hatte am Freitag mitgeteilt, es werde erwogen, den japanischen Konzern Kawasaki Steel in die Verhandlungen mit dem Thyssen-Krupp-Konzern einzubeziehen. NKK und Kawasaki wollen im Jahr 2002 durch eine Fusion zum größten japanischen und weltweit zweitgrößten Stahlproduzenten mit einer Jahreskapazität von 33 Millionen Tonnen aufsteigen. Der größte Stahlproduzent der Welt mit einer Kapazität von 46 Millionen Tonnen soll in Europa durch eine Fusion von Usinor , Arbed und Aceralia entstehen. Thyssen ist nach Branchenangaben Nummer acht der Welt.

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