Strategische Partnerschaften aktives Portfolio-Management
Kostenintensive Verwaltung von Hypothekendarlehen ausgliedern

Der Druck auf den deutschen Kreditmarkt ist enorm. Die Margen fallen, die Risiken steigen. Dies zwingt zu weiteren Rationalisierungsmaßnahmen, zur Optimierung der Prozesse, um eine höhere Schnelligkeit, eine Steigerung der Effizienz und eine akzeptable Eigenkapitalrendite zu erreichen.

Der zunehmende Konzentrationsprozess im Banken- und Versicherungsbereich sowie die fortschreitende internationale Präsenz der großen Finanzkonzerne macht dies deutlich. Die künftige strategische Ausrichtung und Neustrukturierung entscheidet nicht nur über die Wettbewerbsfähigkeit im Euro-Markt sondern auch im globalen Geschäft.

Strukturveränderungen, Restrukturierungsmaßnahmen sowie Kostensenkungsprogramme müssen schnelle Ergebnisse liefern: So die Erhöhung der Flexibilität und auch die Verringerung des Investitionsrisikos. Wo aber liegen die Ressourcen, um Kosten nachhaltig abzubauen und die Organisation zu straffen? Wurde in der Vergangenheit die Back-Office-Automatisierung vernachlässigt oder haben ineffiziente Prozesse die IT-Kosten zum Steigen gebracht? Um all diese Fragen beantworten zu können, muss zuerst die Strategie klar sein. Wie lautet also die derzeitige und zukünftige Strategie des jeweiligen Kreditinstitutes? Steht das Privatkundengeschäft im Vordergrund oder forcieren die neuen Geschäftsmodelle die Konzentration auf kommerzielle Kunden? Ist die Organisation für das neue Geschäftsmodell richtig aufgestellt? Wo liegen die Ressourcen und wo die verborgenen Risiken?

Meist genügen IT-Lösungen nicht künftigen Anforderungen

Vor jeder Entscheidung steht die Analyse des vorhandenen Potenzials. Welche Aufgaben sind bankgebunden und welche können strategische Partner besser, schneller und kostengünstiger erbringen? Meist genügen auch die vorhandenen IT-Lösungen nicht den Anforderungen der Zukunft, da es sich um nicht besser kommunikationsfähige, heterogene Systeme handelt. Eine Verlagerung von Betriebsfunktionen und damit Dienstleistungen auf Dritte sind unumgehbar, da Investitionen in eigene IT-Lösungen nicht nur weiteres Kapital binden, sondern die Organisation auch weiter belasten.

Horrende Kostenstruktur oft nicht bewusst

Beispiel hierfür ist die personal- und damit kostenintensive Verwaltung von privaten Hypothekendarlehen. Variabilisierung heißt die Zukunftsformel. Den meisten Banken jedoch ist nicht bewusst, welche horrende Kostenstruktur sie mit sich herumschleppen. Nur eine objektive und umfassende Erfassung aller Kosten fördert hier das Einsparungspotenzial an den Tag. Hier fallen Hardware-, Software-, Leitungs- und Wartungskosten, Personal-, Personalnebenkosten usw. an, die Kapital vermindern und den Freiraum für zeitgemäße und neue Dienstleistungen blockieren.

Die Vorteile, sich für solche Aufgaben strategischer Problemlöser zu bedienen, liegen auf der Hand: Rationellerer Personaleinsatz, Know-how-Transfer, geringes Investitionsrisiko, professionelle Datensicherheitsstrukturen und keinerlei zusätzliche Investitionen in Hard- und Software oder in eine sonstige aufwendige Kommunikationsstruktur. So lassen sich bis zu 50 % der Verwaltungs- und Prozesskosten einsparen.

Zwar rechnet sich die Verlagerung von Dienstleistungen an Dritte nicht vom ersten Tag, aber bereits ab dem zweiten oder dritten Jahr machen sich massive Einsparungseffekte deutlich. Dennoch macht sich die Entscheidung für ein Auslagern der Hypothekenverwaltung schnell bezahlt, zumal Hypothekenverträge eine Laufzeit von fünf bis zehn Jahren haben und die Ablösung eindeutig geregelt ist.

Längst bedient sich der europäische Wettbewerb dritter Dienstleister wie beispielsweise Stater. Seit 1997 verwaltet Stater Hypotheken in Europa und ist mit mehr als einer Million Darlehen für 30 Kunden mit 70 unterschiedlichen Labeln heute der führende Dienstleister bei Absatz und Verwaltung von Hypotheken. Auch die USA arbeiten längst nach einem mehrstufigen Modell, nach dem sich zwischen den Vertrieb (Vermittler, Beraterbank oder Hausbank) und den Finanzierer (Hypothekenbank, Versicherer) der Dienstleister schaltet.

Schlummernde Hypotheken-Bestände aktiv managen

Hinzu kommt, dass ein Dienstleister ein Hypotheken-Portfolio nicht nur verwalten kann. Vielmehr bietet er Kreditinstituten die Möglichkeit, bisher schlummernde Hypotheken-Bestände aktiv zu managen. Die vorhandene, individuelle Datenstruktur macht dies möglich. Hier spielen IT-Systeme, die hocheffiziente Technologie mit profundem Know-how verknüpfen, den Verwaltungsprozess vereinfachen und das aktive Management ermöglichen, eine zentrale Rolle.

Doch nicht nur der Einsatz hocheffizienter Technologien sollte ausschlaggebend bei der Wahl des strategischen Problemlösers sein. Länderübergreifende Erfahrungen, eine internationale Ausrichtung, hohe Beratungskompetenz, technische- und Branchenerfahrung, System- und Netzwerkkontrolle, Backup-Kapazitäten sowie Datenschutzmaßnahmen zählen mit zu den Qualifikationsmerkmalen einer optimalen strategischen Partnerschaft für die Bank mit globaler Ausrichtung.



  • Alexander Bojanowsky, Geschäftsführer Stater Deutschland, Bonn.



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