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Strauß-Tochter Hohlmeier tritt angeblich als Münchner CSU-Chefin zurückDPA-Datum: 2004-07-20 17:07:16

München (dpa) - Die Strauß-Tochter und bayerische Kultusministerin Monika Hohlmeier will nach einem Bericht des «Münchner Merkur» (Mittwoch) den Vorsitz der Münchner CSU niederlegen.

München (dpa) - Die Strauß-Tochter und bayerische Kultusministerin Monika Hohlmeier will nach einem Bericht des «Münchner Merkur» (Mittwoch) den Vorsitz der Münchner CSU niederlegen.

Nach wochenlangen parteiinternen Querelen im Bezirksverband der Landeshauptstadt solle der stellvertretende Vorsitzende der CSU-Landtagsfraktion, Otmar Bernhard, im Herbst Hohlmeiers Nachfolge antreten. Das Blatt beruft sich auf Vorstandsmitglieder des Bezirksverbands. Ein Sprecher der Münchner Christsozialen kündigte für den späten Nachmittag (17.00 Uhr) eine Erklärung der Ministerin an. Hohlmeier hatte den Bezirksvorsitz im intrigengeschüttelten Münchner Verband erst 2003 übernommen.

Drei Mitglieder der Nachwuchsorganisation Junge Union (JU) waren kürzlich zu Geldstrafen verurteilt worden, weil sie Mitgliederanträge vor der Partei geheim gehalten oder gefälscht hatten. Dies diente dazu, bei CSU-internen Versammlungen bis dahin unbekannte Neumitglieder auftreten zu lassen, die für die jeweiligen Favoriten der Gruppe stimmten. Zwei der Verurteilten hatten Hohlmeier Mitwisserschaft oder direkte Mitwirkung an den Intrigen vorgeworfen.

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