Streik droht
Lufthansa-Verhandlungen ergebnislos abgebrochen

Die Lufthansa habe jetzt eine Schlichtung vorgeschlagen, sagte ein Konzernsprecher. Am kommenden Donnerstag droht nun ein weiterer Pilotenstreik.

dpa FRANKFURT. Die Tarifverhandlungen bei der Lufthansa sind erneut ergebnislos abgebrochen worden. Das bestätigte das Unternehmen am Dienstag. Die Lufthansa habe eine Schlichtung vorgeschlagen, sagte ein Konzernsprecher. Am kommenden Donnerstag droht nun ein weiterer Pilotenstreik. Es wäre der dritte ganztägige Ausstand der Flugzeugführer. Die Gespräche an einem geheim gehaltenen Ort waren am Montag wieder aufgenommen worden.

Die Vereinigung Cockpit warf der Lufthansa vor, eine Einigung verhindert zu haben. Jede Bewegung in Richtung Kompromiss sei von der Geschäftsleitung mit einer Verschlechterung ihres Angebots beantwortet worden, hieß es. Daher habe Cockpit das "endgültige Scheitern der Bemühungen" erklärt.

Cockpit verlangt für die 4200 Piloten und Copiloten 24 % mehr Gehalt und eine Ergebnisbeteiligung. Die Lufthansa hat bisher für 2001 eine Verbesserung von 10,6 % im Grundgehalt und eine Ergebnisbeteiligung in Höhe von zwei Monatsgehältern angeboten. Dazu soll ein Aufschlag von drei Prozent innerhalb der vorgesehenen vierjährigen Laufzeit kommen.

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