Streiks stören den Flugbetrieb erheblich
Lufthansa rät Passagieren zu Bahnfahrt

afp FRANKFURT/MAIN. Wegen drohender Warnstreiks hat die Lufthansa innerhalb Deutschlands reisende Passagiere gebeten, am Mittwochmorgen die Züge der Deutschen Bahn zu nutzen. Die Flugtickets würden als Fahrscheine anerkannt, erklärte der Konzern am Dienstag in Frankfurt am Main. Hintergrund ist der Aufruf der Pilotenvereinigung Cockpit an die Lufthansa-Piloten, zwischen 6.30 Uhr und 9.00 Uhr die Arbeit niederzulegen. Die Lufthansa bezeichnete die angekündigten Warnstreiks als "überzogen, unnötig und unzulässig".

Auf der Strecke Frankfurt-Hannover-Berlin setzt die Lufthansa mit der Deutschen Bahn einen Sonderzug ein, der um 8.30 Uhr am Frankfurter Flughafen abfahren soll. Langstreckenflüge sollen den Angaben zufolge nicht ausfallen; es kann aber zu Verspätungen kommen. Durch einen Notflugplan sollten zudem die Flüge nach Frankfurt aufrecht erhalten werden. Die Flüge der Lufthansa CityLine und der Team-Lufthansa-Partner seien nicht vom Warnstreik betroffen, erklärte der Konzern.

Bereits am vergangenen Freitag war es zu chaotischen Zuständen an den deutschen Flughäfen gekommen, weil durch Warnstreiks der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di 75 Flüge ausgefallen waren. Am Wochenende hatten sich Lufthansa und Gewerkschaft daraufhin auf höhere Tarife für das Bodenpersonal und die Kabinenbesatzungen geeinigt.

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