Streit nimmt an Schärfe zu
Microsoft-Passport verletzt den Datenschutz

Der Streit zwischen US-Verbraucherschutzorganisationen und Microsoft um die Authentifizierungssoftware Passport nimmt an Schärfe zu.

ddp WASHINGTON. Wie der Informationsdienst C-Net berichtet, haben die 14 zu einer Koalition zusammengeschlossenen Verbraucher-Verbände ihre Beschwerde bei der US-Handelsaufsicht Federal Trade Commission (FTC) jetzt auch auf das Programm Kids Passport ausgeweitet. Die Software, mit der Eltern das Surfverhalten ihrer Kinder kontrollieren können, verletze die Privatsphäre von Kindern und verstoße damit gegen den Children's Online Privacy Protection Act.

Microsoft hatte auf die ursprüngliche Beschwerde, Passport sammle unzulässig viele Daten der Kunden, reagiert und das auch in Windows XP integrierte Programm verändert. Nach Ansicht der Datenschützer sind diese Modifikationen jedoch völlig unzureichend, weswegen man die FTC nun auffordert, Microsoft gesetzlich zu weiteren Nachbesserungen zu zwingen.

Passport sammelt Nutzerdaten wie Login-Namen, Passwörter, Kreditkarteninformationen sowie Interessen der User und speichert sie in einer bei Microsoft angesiedelten Datenbank. Auf diese Weise soll das Einkaufen im Internet und die Benutzung von Internet-Diensten, für die Surfer sich registrieren müssen, vereinfacht werden. Werden die gespeicherten Daten gebraucht fordert sie die Passportfunktion automatisch an.

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