Streit über umstrittene Äußerung von Trittin
Der Wortlaut des Rücktrittgesuches

dpa BERLIN. Der Fraktionsvorsitzende der Unionsparteien im Bundestag, Friedrich Merz, hat die Rücktrittsforderung an Umweltminister Jürgen Trittin (Grüne) begründet. Nachfolgend der Wortlaut des Merz-Schreibens:

"Am Montag dieser Woche hat Bundesumweltminister Jürgen Trittin dem Generalsekretär der CDU Deutschlands, Laurenz Meyer, in einem Interview vorgeworfen: 'Meyer hat die Mentalität eines Skinheads und nicht nur das Aussehen. (...) Das ist so die Flachheit, der geistige Tiefflug, der jeden rassistischen Schläger in dieser Republik auszeichnet.' Von diesen herabsetzenden und beleidigenden Äußerungen hat sich Minister Trittin in seinem Schreiben vom 13. März 2001 nicht distanziert. Ganz im Gegenteil: Erneut hat er Generalsekretär Meyer und nun auch die ganze CDU in diffamierender Weise in die Nähe von Rechtsextremisten gestellt.

Minister Trittin hat damit den Grundkonsens der Demokraten in Deutschland verlassen. Die fortdauernde Instrumentalisierung von politischem Extremismus, insbesondere von rechtsextremistischen Gedanken und Gewalttaten, für die politische Auseinandersetzung mit der Union ist unvereinbar mit den Pflichten eines Bundesministers. Im Namen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion fordern wir Sie daher auf, Bundesminister Jürgen Trittin dem Bundespräsidenten zur Entlassung vorzuschlagen."

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