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Streit um Berliner Checkpoint entschärft

Berlin (dpa) - Der wochenlange Streit um den weltbekannten früheren Berliner Grenzübergang Checkpoint Charlie ist entschärft. Am Dienstagmorgen entfernte die Chefin des Mauermuseums, Alexandra Hildebrandt, die Planen von dem verhüllten Wachhäuschen und beugte sich damit einer städtischen Auflage.

Berlin (dpa) - Der wochenlange Streit um den weltbekannten früheren Berliner Grenzübergang Checkpoint Charlie ist entschärft. Am Dienstagmorgen entfernte die Chefin des Mauermuseums, Alexandra Hildebrandt, die Planen von dem verhüllten Wachhäuschen und beugte sich damit einer städtischen Auflage.

Hildebrandt hatte den Nachbau der früheren Alliierten-Kontrollbaracke aus Protest gegen Auftritte von Schauspielern als DDR-Polizisten zugehängt. Sie hatten sich an dem historischen Ort in den Uniformen mit Touristen fotografieren lassen. Die Polizei setzte zugleich durch, dass die nun als Alliierten-Soldaten verkleideten Schauspielstudenten die Straße räumen mussten, um Verkehrsbehinderungen einzudämmen. Sie posieren jetzt auf einer Plattform an der westlichen Seite des Grenzhäuschens. In dem Gezerre, das bundesweit für Schlagzeilen gesorgt hatte, fühlen sich nun beide Kontrahenten als Sieger.

Checkpoint Charlie war der bekannteste Ost-West-Übergang im geteilten Berlin. Nur Ausländer und Diplomaten durften passieren. Nach dem Mauerbau standen sich dort sowjetische und amerikanische Panzer gegenüber.

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