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Streit um betriebsbedingte Kündigungen bei Karstadt-Quelle

In den Verhandlungen bei Karstadt-Quelle sind betriebsbedingte Kündigungen zu einem zentralen Streitpunkt geworden.

dpa-afx ESSEN. In den Verhandlungen bei Karstadt-Quelle sind betriebsbedingte Kündigungen zu einem zentralen Streitpunkt geworden. Das Management sei nicht bereit, dem von der Gewerkschaft geforderten Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen zuzustimmen, sagte ver.di- Vorstandsmitglied Franziska Wiethold am Mittwochabend in einer Verhandlungspause. "Wir haben ein richtig großes Problem", sagte sie.

Nur mit einem solchen Verzicht könne von Beschäftigungssicherung gesprochen werden, betonte Wiethold. Die Gewerkschaft wolle ihn auch von einem möglichen neuen Eigentümer zum Verkauf stehender Karstadt- Häuser einfordern. Konzernsprecher Jörg Howe sagte, auch in den Gesprächen über die Sanierung des Versandhandels gebe es noch keine Einigung. Dort sitze Konzernchef Christoph Achenbach mit am Verhandlungstisch.

Beide Seiten zeigten sich zuversichtlich, dass eine Lösung bis zur Aufsichtsratssitzung am Donnerstag noch möglich sei. Von einer Einigung werden die geplante Kapitalerhöhung und Kreditzusagen abhängig gemacht.

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