Streit um Firewall- und Kryptographieprodukt „Babylon“
Millionenklage gegen Biodata in den USA

Der frühere Chief Sales Officer der Biodata Information Technology AG, Altura Ewers, hat gegen das Lichtenfelser Unternehmen vor dem US-Bundesgericht von San Francisco zwei Klagen im Umfang von 100 Millionen Dollar eingereicht.

vwd LICHTENFELS. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, klagt Ewers zum einen gemeinsam mit dem Unternehmen U.S. VESTOR gegen den Verkauf der Rechte für die Firewall- und Kryptographieprodukte "Babylon" an die Biodata Systems GmbH. Ewers hatte für das am 11. Februar und 20. März veräußerte Kerngeschäft der Gruppe selbst geboten, war jedoch in dem Verfahren unterlegen.

Der Insolvenzverwalter halte die Vorwürfe Ewers, der am 22. März fristlos von seiner Funktion als CEO der Biodata North America Inc, entbunden worden war, für unbegründet. Die zweite Klage über 50 Mio USD betreffe die vertragliche Rechtslage zwischen deutscher Konzernmutter und US-Tochterunternehmen. Laut Ewers hat die AG ein Exklusivabkommen mit der Biodata North America Inc beim Vertrieb verletzt. Auch dieser Vorwurf ist laut Insolvenzverwaltung haltlos.

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