Streit um Gas-Pipeline
Enron und Dynegy legen Konflikt teilweise bei

Der US-Energiehändler Dynegy hat sich im Konflikt um eine Gas-Pipeline mit dem zahlungsunfähigen Konkurrenten Enron teilweise geeinigt.

dpa-afx HOUSTON. Wie Dynegy am Freitag in Houston mitteilte, wird das Unternehmen die Pipeline bis Ende Januar für 23 Mill. $ erwerben. Damit übt Dynegy eine Kaufoption aus, die für den Fall des Scheiterns der Fusionsverhandlungen mit Enron vereinbart worden war.

Dynegy hatte die Fusionsverhandlungen Anfang Dezember abgebrochen. Wenige Tage später musste Enron Insolvenz anmelden. Enron wolle deswegen auch weiterhin von Dynegy 10 Mrd. $ Schadenersatz einklagen, hieß es in der Mitteilung von Dynegy. Eine zusätzliche Schadenersatzforderung werde hinzukommen, da Enron die Ausübung der Kaufoption für die Pipeline als unrechtmäßig bewertet. Der Rückzug von dem Zusammenschluss sei illegal gewesen. Bis Ende Juni besitzt die zahlungsunfähige Enron allerdings eine Option, die Pipeline zurückkaufen.

Verkauf einzelner Enron-Teile geht weiter

Der Verkauf einzelner Unternehmensteile des insolventen Energiehändler schreitet mittelerweile voran. Laut einem Bericht der "Financial Times" (Freitagausgabe) stehen die als Verwalter von Enron agierende Wirtschaftsprüfungsfirma PricewaterhouseCoopers unmittelbar vor dem Verkauf des in London ansässigen Metall-Geschäfts. Interessenten sollen die schweizerische G lencore, Sempra Energy sowie die Banken HSBC und Goldman Sachs sein.

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