Streit um Schließung der Souvenirshops
Expo geht gerichtlich gegen EM.TV vor

dpa HANNOVER. Der Streit zwischen der Expo-Gesellschaft und ihrem Konzessionär EM.TV spitzt sich wider Erwarten zu: Das Landgericht Hannover muss sich nun doch mit der geplanten Schließung von Souvenir-Läden auf der Weltausstellung beschäftigen. Die Expo- Gesellschaft wolle eine einstweilige Verfügung gegen den Konzessionsnehmer EM.TV (München) durchsetzen, der über den Geschäftspartner "Expo Souvenirs" die Andenkenshops auf dem Gelände betreibt, sagte ein Sprecher des Landgerichts am Montag.
Zunächst wollten sich beide Unternehmen schon Anfang August vor Gericht treffen, waren dann jedoch um eine Einigung ohne Richter bemüht und sagten den Termin wieder ab.

Hinter den Kulissen wurde weiter verhandelt. Die Gespräche sind nun offenbar gescheitert, so dass ein neuer Termin vor der 2. Kammer für Handelssachen für den 23. August anberaumt wurde. Das Geschäft mit den Andenken läuft vor allem wegen der unerwartet niedrigen Besucherzahlen schlecht. Zwei Drittel der ursprünglich 1 300 Beschäftigten in dem Bereich sind inzwischen entlassen worden.

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