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Streit um Siemens-Werk Bruchsal beendet - 330 Arbeitsplätze gerettet

Im Streit um längere Arbeitszeiten hat der Technologiekonzern Siemens auch für sein Werk in Bruchsal eine Einigung mit der IG Metall erzielt. Die Verlagerung 330 bedrohter Arbeitsplätze nach China kann damit abgewendet werden. "Wir haben eine Unterschrift, es wurde eine Lösung erzielt", sagte ein Siemens-Sprecher am Mittwoch in München.

dpa-afx BRUCHSAL. Im Streit um längere Arbeitszeiten hat der Technologiekonzern Siemens auch für sein Werk in Bruchsal eine Einigung mit der IG Metall erzielt. Die Verlagerung 330 bedrohter Arbeitsplätze nach China kann damit abgewendet werden. "Wir haben eine Unterschrift, es wurde eine Lösung erzielt", sagte ein Siemens-Sprecher am Mittwoch in München.

Auch die Gewerkschaft erklärte, am späten Dienstagabend sei es zu einer Lösung gekommen. Einzelheiten wollten beide Seiten am Vormittag bekannt geben. Insgesamt beschäftigt Siemens am Standort Bruchsal rund 1 700 Menschen.

Im Konflikt um längere Arbeitszeiten und eine flexiblere Entlohnung hat Siemens damit bereits die zweite Einigung erzielt. Im Juni hatte der Konzern der Gewerkschaft in einem Aufsehen erregenden Schritt unter anderem eine Ausdehnung der Wochenarbeitszeit auf 40 Stunden ohne Lohnausgleich für mehr als 4 000 Beschäftigte an zwei Standorten in Nordrhein-Westfalen abgerungen. Damit sollen die Arbeitskosten deutlich gesenkt werden.

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